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Der „Lindenhof" im Kurort Hartha wurde 1789
vom Spechtshausener Forstmeister Kreß als Oberförsterei Hintergersdorf
errichtet und 1824 von seinem Sohn umgebaut und erweitert. Daran erinnern
noch die Schlusssteine über dem Haupteingang und dem zugemauerten
Torbogen am Hauptgebäude. Auch die Brunnentröge des Brunnenhauses,
jetzt in die Aussenanlage integriert, tragen Initialen von C. A. Kreß
aus dem Jahre 1824. Ab 1849 wurde der „Lindenhof" als „Mangelsdorf'sches
Gut" zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt (siehe links). Zeitweise
diente er auch als Beigut des „Turmhofes".
1938 wurde das Gut Lindenhof in die „Gertrud-Hoffmann-Stiftung"
eingebracht. Diese war 1937 von Alfred Guisbert
Reichelt mit dem Ziel, ein Altenheim für mittellose Menschen einzurichten,
gegründet worden. Die Stiftung verschmolz
1943 mit der Elisabeth-Reichelt-Stiftung und wurde 1952 in die
Sammelstiftungen des Bezirkes Dresden
eingegliedert.
1999 bis 2002 bekam der Lindenhof ein neues Gesicht. Entsprechend der
Heimmindest-
bauverordnung wurde der denkmalgeschützte Vierseitenhof umgebaut und bietet
heute
insgesamt 42 pflegebedürftigen Bewohnern Platz.
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